Hier gibt es Informationen zu Amnesty in Aschaffenburg, zu Veranstaltungen, zur Gruppe und zur Arbeit von Amnesty.
Wir freuen uns über Interessent*innen, Anfragen und Kommentare: kontakt@amnesty-aschaffenburg.de.
Benefizkonzert am 19. Juni 2026
Gegen eine Welt voller Menschenrechtskrisen spielt eine Aschaffenburger Band, The Major Crisis, am 19.06.26 ab 18:00 im Biergarten „Zum guten Ruf“ ein Benefizkonzert für Amnesty. Der Eintritt ist wie immer frei, aber Eure Spenden sind für die Arbeit von Amnesty International und herzlich willkommen.
Unser Rundbrief im Mai 2026: Nigeria
In der Fischereigemeinde Bille im Nigerdelta herrscht seit Oktober 2025 ein akuter Gesundheitsnotstand. Dort tritt Methangas aus Flüssen, Sümpfen und nun auch zahlreichen Trinkwasserbrunnen aus. Eine Untersuchung im Dezember 2025 durch die Nationale Behörde für die Erfassung und Bekämpfung von Ölunfällen (NOSDRA) ergab, daß die Methanwerte an einem der Orte 10.000 Mal höher waren als im Regelfall.
Gruppentreffen
Dr. Kizza Besigye, Uganda, Rundbrief Februar 2026
Dr. Kizza Besigye, ein Oppositionspolitiker, wird seit mehr als 400 Tagen willkürlich in einem Gefängnis in Uganda gefangen gehalten. Er ist schwer krank und benötigt dringend eine spezialisierte medizinische Behandlung außerhalb des Gefängniss, die ihm jedoch von den ugandischen Behörden verweigert wird. Kizza wurde am 16. November 2024 im kenianischen Nairobi entführt, anschließend rechtswidrig nach Uganda gebracht und am 20. November 2024 vor einem Militärgericht in Kampala angeklagt, obwohl er ein Zivilist ist. Seitdem wurde ihm viermal die Freilassung gegen Kaution verweigert.
Unser Rundbrief im Januar 2026: Venezuela
Heute möchten wir von den vielen hundert Personen aus Venezuela berichten, die aktuell aufgrund von politischen Gründen inhaftiert sind. Anlass ist, dass zwischen 25. Dezember 2025 und 19. Januar 2026 einige Menschen von den venezolanischen Behörden aus ihrer willkürlichen Haft entlassen wurden. Darunter waren auch Personen, für die sich Amnesty International einsetzt. Trotz dieser positiven Nachrichten schockiert die Information, dass laut der venezolanischer NGO Foro Penal Mitte Januar 2026 noch etwa 780 Personen weiterhin willkürlich oder aus politischen Gründen hinter Gittern sitzen.
Unser Rundbrief im November 2025: Briefmarathon
Für viele Menschen hat am Montag dieser Woche der Countdown bis Weihnachten begonnen. Menschenrechtsverteidiger:innen dagegen fiebern dem 10. Dezember entgegen – dem Tag der Menschenrechte. Er erinnert uns an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948.
Unser Rundbrief im Oktober 2025: Indonesien
In Indonesien wurden wo vor wenigen Wochen zahlreiche Menschen nach Protesten willkürlich festgenommen, darunter Delpedro Marhaen Rismansyah, Muzaffar Salim, Khariq Anhar, Syahdan Husein, Wawan Hermawan, Saiful Amin, Shelfin Bima Prakosa und Muhammad ‚Paul‘ Fakhrurrozi. Sie gehören zu 959 Personen, die während der Proteste in mehreren Städten festgenommen, inhaftiert und anschließend angeklagt wurden.
Unser Rundbrief im August 2025: Äquatorialguinea
Wir stellen den Fall des Menschenrechtsverteidigers Joaquín Elo Ayeto, auch unter dem Namen Paysa bekannt, aus Äquatorialguinea vor. Er ist Mitglied der Oppositionspartei CPDS und Teil der Koordinierungsgruppe für die zivilgesellschaftliche Plattform Somos+, die seit 2015 besteht und sich für die Menschenrechte einsetzt.
Gruppentreffen
Unser Rundbrief im Juli 2025: Kanada
Dieser Fall des Rundbriefs führt uns nach Kanada, wo die Regierung im Juni 2025 den Gesetzentwurf C-2 unter der irreführenden Bezeichnung „Strong Borders Act“ (Gesetz für starke Grenzen) ins Parlament einbrachte. Dieser würde das Recht auf Asyl untergraben und Schutzsuchende in Gefahr bringen. Der Gesetzentwurf sieht weitreichende Änderungen der bestehenden Vorschriften in den Bereichen Grenzsicherheit, Einwanderung, Asyl, Zoll und Strafverfolgung vor.








